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InfoCom: Mobiler Musikdownload noch in den Kinderschuhen — Erste Schritte von einfachem Inhaltekonsum hin zu einem echten mobilen Musikerlebnis
Stuttgart — 15. Mai 2009 — InfoCom hat in seiner jüngsten Studie ermittelt, dass Mobilfunkanbieter und
Serviceanbieter derzeit noch eher geringe Umsätze mit mobilen Musikdownloads generieren. Die mobilen Downloadangebote werden noch bevorzugt
nutzungsbasiert abgerechnet. Die Preisspanne pro heruntergeladenem Lied variiert zwischen €0,30 und €3,00, obwohl die meisten Titel für
€1,15 erhältlich sind. Der InfoCom-Analyst, der die Studie durchgeführt hat, sagte: "Es müssen noch etliche Hindernisse überwunden werden,
insbesondere die "walled garden" Mentalität, die — mit einigen Ausnahmen — noch bei den meisten Mobilfunkanbietern und den dominierenden
Musiklabels vorherrscht und nur eingeschränkte, exklusive Angebote ermöglicht. Abgesehen davon, bekommen die Nutzer viele Inhalte — legal
oder illegal — kostenlos über das Internet oder als Side-Load-Kopie von Freunden.
Andererseits führt der wachsende Wettbewerb seitens der Mobiltelefonhersteller und die technische Weiterentwicklung verstärkt
zu Innovationen im Serviceumfeld. Die jüngsten Entwicklungen haben dazu geführt, dass die aktuellen Telefonmodelle über größere
Speicherkapazität und integrierte, kompatible Musikplayer verfügen, die es sehr gut mit gängigen MP3-Playern aufnehmen können.
Darüber hinaus bieten Anbieter mobiler Musik eigene Software an, durch die der Nutzer Titel speichern, ordnen und abspielen
kann, und erhöhen so die Benutzerfreundlichkeit. Weitere Veränderungen gibt es auf der Seite der Serviceanbieter zu beobachten.
Mobilfunkanbieter starten neue Geschäftsmodelle, die z.B. darin bestehen Titel im Paketpreis (Festpreis beinhaltet eine bestimmte Anzahl von Titeln)
oder unbegrenztes Herunterladen von Tracks (Flatratemodell) für einen monatlich oder wöchentlich abgerechneten Festpreis anzubieten.
Um die Piraterie zu bekämpfen, haben Musiklabels außerdem angefangen, erste Versuche mit DRM-freien (Digital Rights Management)
Inhalten für Online-Musikangebote zu starten. InfoCom kommentiert diese Entwicklung mit der Feststellung, dass "im Mobilfunkmarkt
die führenden Labels immer noch etwas zurückhaltend sind, DRM aufzugeben; in der Tat sind hier DRM-freie Inhalte noch eher die Ausnahme".
Alles in allem zielen die Angebote bei mobiler Musik jedoch mehr und mehr darauf ab, dem Nutzer ein "Event" anzubieten
und die Nutzerfreundlichkeit zu erweitern. In der Tat suchen Mobilfunkanbieter — die die wichtigste Position in der Lieferkette
mobiler Musik einnehmen — nach neuen Formen der Partnerschaft mit Musiklabels, Serviceanbietern und Herstellern, um
attraktivere mobile Musikangebote zu vertreiben, die stabile Umsätze generieren und zu einer größeren Kundenbindung führen.
Über TS&T
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Unternehmen mit über 20-jähriger Erfahrung auf ein umfangreiches Know-how im ITK-Sektor zurückgreifen.
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